Energiekrise

Gasverbrauch aktuell

Alle wichtigen Daten auf einen Blick und hochaktuell: Die angespannte Gaslage erfordert Sparanstrengungen in der Industrie wie auch bei den Endkunden. Wo wir stehen und wie die Prognosen aussehen, zeigen unsere Grafiken.

Die energieintensiven Industrien der IGBCE zählen zu den größten Gasverbrauchern Deutschlands. Mit ihren Sparanstrengungen entlasten sie die Versorgungslage insgesamt, gleichzeitig geht das Einsparen oft einher mit Produktionsreduzierungen. Das wiederum kann Auswirkungen auf Auslastung und Beschäftigung der Standorte haben. Hier der Überblick zum Gasverbrauch der Industriekunden.


 

Der Gasverbrauch der privaten Verbraucher schwankt stark mit dem Wetter. So ist im warmen Oktober deutlich weniger verheizt worden als in den Vorjahren. Gleichzeitig lässt der kalte Dezember den Verbrauch steigen. Insgesamt muss Deutschland nach Angeben der Bundesnetzagentur gut 20 Prozent des Verbrauchs einsparen, will es ohne größere Blessuren durch den Winter kommen. 


 

Die Füllstände der deutschen Gasspeicher waren lange Zeit höchstens für Branchen-Insider relevant. Inzwischen beschäftigen sie das ganze Land. Der Bund hat inzwischen gesetzliche Vorgaben für Füllstände gemacht, zum Beispiel müssen sie am 1. Februar  laut Energiewirtschaftsgesetz noch zu 40 Prozent Gas enthalten. Die Speicher gleichen allerdings lediglich Schwankungen beim Gasverbrauch aus und bilden damit ein Puffersystem für den Markt. Zu beachten ist, dass weiterhin dauerhaft Gas durch Pipeline-Importe nach Deutschland fließt, derzeit vor allem aus Norwegen, den Niederlanden und Belgien.


 

Das Wetter hat naturgemäß einen entscheidenden Einfluss auf den Gasverbrauch. Wie stark wir Räume beheizen müssen, hängt schließlich stark von den Außentemperaturen ab. Die Bundesnetzagentur hat deshalb eine besondere Form der Wettervorhersage entwickelt: Sie setzt die Temperaturen in direkten Bezug zu Verbrauchswerten.