Änderung im Konsortium der Pflegezusatzversicherung

Keine Auswirkungen für Beschäftigte

Mit Wirkung zum 1. Januar ist die Deutsche Familienversicherung (DFV) aus dem Konsortium zur tariflichen Pflegezusatzversicherung CareFlex ausgeschieden. Ihre ehemaligen Anteile übernehmen die beiden anderen Konsorten, die R+V Krankenversicherung und die Barmenia Krankenversicherung. Für die Chemiebeschäftigten ändert sich durch diesen Wechsel nichts. 

Pflege, Altenpflege
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„Wir sind dabei, die Verträge und die technischen Prozesse anzupassen“, erklärt Andrea Pichottka, Geschäftsführerin der IG BCE Bonusagentur, welche die Umsetzung von CareFlex Chemie koordiniert. „Die Prozesse und Zeitpläne für die Branche bleiben davon unberührt. Nur in den Pilotbetrieben starten die Beratungen etwas später.“ Sie betont: „Wie geplant tritt die Pflegezusatzversicherung zum 1. Juli in Kraft.“

Bis Ende Januar können sich die Unternehmen im CareFlex-Portal anmelden. Sobald sie dort registriert sind, müssen die Schnittstellen für die Anmeldung der Beschäftigten eingerichtet und alle rechtlichen Fragen geklärt werden. Erst nach der Anmeldung der Beschäftigten durch den Arbeitgeber können die Beratungen in den Betrieben starten. Aufgrund der Corona-Krise werden diese ausschließlich per Video stattfinden. 

Bereits seit Anfang Januar ist der CareFlex Kundendienst telefonisch montags bis freitags von 7:30 bis 18:00 Uhr unter 0511 7631-893 und per E-Mail unter info@careflex-chemie.de erreichbar. Dieser beantwortet allgemeine Fragen zur Absicherung, zum Beschäftigtenportal und zum Beratungsprozess für die Zusatzmodule. Für die Beantwortung spezifischer Fragen zur individuellen Absicherung müssen die Chemiebeschäftigten noch auf die Beratungen in ihren Betrieben warten.