Internationaler Frauentag
IG BCE unterstützt Frauenquote in Vorständen

Die IG BCE unterstützt den Gesetzentwurf von Familienministerin Franziska Giffey (SPD) zur Schaffung von Frauenquoten in großen börsennotierten Unternehmen.

Karin Erhard, Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstands der IG BCE

Karin Erhard, Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstands der IG BCE

Foto: © Helge Krückeberg/IG BCE

Anlässlich des Weltfrauentags pocht Karin Erhard, im geschäftsführenden Hauptvorstand der IG BCE für das Thema Frauen verantwortlich, auf eine stärkere Beteiligung von Frauen in den Spitzengremien der Unternehmen. Sie stellt klar: „Wer die besten will, kann auf Frauen nicht verzichten.“

Giffeys Gesetzentwurf sieht vor, dass eine Frau pro Vorstand in großen börsennotierten Unternehmen Pflicht werden soll. Bisher können sich große Unternehmen freiwillig eine Zahl als Ziel setzen, wie viele Frauen sie im Vorstand haben wollen. Das resultierte bei vielen in einer „Null“. 

„Das ist nicht nur skandalös – es entspricht auch in keiner Weise der großen Anzahl gut qualifizierter Frauen auf dem Arbeitsmarkt“, so IG-BCE-Vorstandsmitglied Erhard. „Wer so handelt, muss sich nicht wundern, dass die Politik reagiert und nun mit einer Verschärfung der gesetzlichen Regelung und Sanktionen droht.“ 

Mehr Frauen in Vorständen sind gut für den ökonomischen Erfolg des Unternehmens – das sei vielfach belegt: „Sie sind Vorbild für die nachfolgenden Managementebenen. Sie belegen eine chancengerechte Unternehmenskultur und sind dabei ein wichtiger Beitrag bei der Konkurrenz um Fachkräfte auf einem immer kleiner werdenden Markt“, sagt Erhard.