Sanierung und Entsorgung
Bestandteil einer nachhaltigen Wirtschaft

Die systematische Wiederverwertung von Stoffen und die nachhaltige, umweltgerechte Entsorgung von Altlasten spielen eine wachsende Rolle in der Gesellschaft. Etwa 30.000 Beschäftigte arbeiten heute in der Recyclingwirtschaft in Deutschland.

In der Entsorgungs- bzw. Recyclingbranche liegt der Anteil der Recyclingindustrie (Auswirkung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes) bei etwa 13 Mrd. €, dieses entspricht 37 % des Umsatzes der gesamten Entsorgungswirtschaft in Deutschland. Etwa 30.000 Beschäftigte sind in der Recyclingwirtschaft in Deutschland beschäftigt.

Die Recyclingquote von den Hauptabfallströmen (Siedlungsabfall) liegt bei 69 %, der Wiederverwertungsgrad von Elektrogeräten in Deutschland bei 100 % und die Rückführung in den Rohstoffkreislauf von Sperrmüll bei etwa 53 %. Die Wiederverwertungsquote von Kunststoffverpackungen in Deutschland liegt bei rund 99 %, die Wiederverwertung von Pappe- u. Papierverpackung bei fast 100 %. In der NE-Metallindustrie werden 50 % Sekundärrohstoffe eingesetzt und die Anteile von rezyklierten Aluminiumverpackungen liegt in Deutschland bei über 90 %. (Quelle: Statistische Bundesamt/Statista)

Mit 68 Müllverbrennungsanlagen, weitere sind in Planung (Quelle UBA), ist die Abdeckung zur thermischen Verwertung von Abfällen in Deutschland gegeben, einige Anlagen haben auch die Kapazität um Abfälle aus dem europäischen Ausland anzunehmen. Damit ist grundsätzlich sichergestellt, dass alle Siedlungsabfälle, Gewerbeabfälle usw., die nicht wiederverwertbar sind, sicher thermisch genutzt und entsorgt werden können.

Im Bereich der Sanierung des ehemaligen Uranerzbergbaus, Wismut, der stillgelegten Braunkohleförderung in der Lausitz und im Mitteldeutschen Revier, sowie den Kernkraftwerkstandorten, hauptsächlich Lubmin/Greifswald, werden planmäßige Fortschritte erzielt. Die bergbauliche Sanierung wird zunehmend von der Wasserhaltung geprägt.