Szenario 3
„Neuland“

Vor dem Hintergrund immer massiverer Folgen des Klimawandels und anderer Umweltbelastungen haben viele Staaten der Erde die Notbremse gezogen und Industrien und Wirtschaftsweisen einem sozial-ökologisch Transformationskurs unterworfen.

Für die Unternehmen bedeutet das eine drastische Verschärfung von Umweltauflagen und Nachhaltigkeitsanforderungen. Geschäftsmodelle, die sich nicht umweltgerecht und sozialverträglich realisieren lassen, geraten ins Abseits – und damit hunderttausende Arbeitsplätze in Gefahr. Nachhaltige Produktionsweisen und Produkte werden Zug um Zug zur Voraussetzung für die Betriebsgenehmigung und den Marktzugang – in Deutschland und zunehmend auch in wichtigen Exportmärkten.

Den Gewerkschaften – vor allem der IG BCE, die mit Blick auf die ökologische Nachhaltigkeit für hochgradig unterschiedliche Industrien zuständig ist – kommt in diesem tiefgreifenden Wandel die Aufgabe zu, für soziale Gerechtigkeit zu sorgen – und dafür, dass niemand von den Entwicklungen abgehängt wird. Da der Klimawandel und seine ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen von globalem Ausmaß sind, wird internationale Zusammenarbeit auch bei der Durchsetzung gewerkschaftlicher Interessen immer wichtiger.

Zukunft Szenario 3